Schach: Ein weißer Bauer steht vor schwarzer Königin und König

Gastkommentar: Wir sind Zehn zu Eins unterlegen, dennoch liebe ich die Ausgangslage…

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Bewusstsein

Du selbst entscheidest, wie eine Situation emotional aussieht. Denn deine Gedanken entscheiden, wie du eine Situation empfindest. Das bedeutet aber nicht, dass dies die Realität ist.

Hier also mein Appell: Passt auf, wie ihr über ein Problem denkt!

 

Ich bin vor ein paar Tagen aufgewacht und das mit einer miesen Laune. Bisher war nichts passiert, was dies hätte erklären können. Schließlich war ich eben erst aufgewacht. Es stand an diesem Tag auch nichts auf dem Plan, was mich hätte verärgern können. Dennoch war ich in einem emotionalen Tief und das ließ sich in diesen Moment nicht ändern. Oder doch?

Es kommt darauf an, wie man darüber denkt. Ich hätte liegen bleiben können, mit der Erkenntnis, dass es mit DER Laune nur ein schlechter Tag werden konnte. Dennoch, ich bin aufgestanden. Langsam ging es bergauf.

 

Ich hab erst einmal mein Morgenprogramm durchgezogen. Frühstücken, Musik hören, Essen für die Schule machen und die Zeit, bis ich zur Schule gehe, überbrückt mit Lesen, Videos schauen und Gitarre spielen.

An diesem Tag hab ich ein Video gesehen, was mir den Tag förmlich gerettet hat.

Denn danach ging es mir sofort besser. Es hat mir geholfen meine Einstellung zu meinem emotionalen Tief komplett zu drehen. Es war ein Video des Gitarristen Zoltan Bathory.

An einer Stelle des Videos redet er darüber, wie ein Wikinger darüber denkt, wenn er einer Meute von zehntausenden feindlichen Wikingern gegenüber steht – und was ein „normaler“ Mensch in derselben Situation denken würde.

 

Der „normale Mensch“ würde wegrennen, um sein Leben zu retten. Er sieht die Möglichkeit seines Sieges nicht. Er glaubt, dass egal was passiert, er verlieren wird. Also rennt er davon, auch wenn da ein hohes Risiko besteht, dass einer von den Zehntausend schneller ist als er. Das heißt schon in seinem Denken verliert er. Immer.

Jedoch der Wikinger: Er steht zehntausend kampfbereiten Wikingern gegenüber, die nicht davor zurückschrecken einen Einzigen zu attackieren. Der einzelne Wikinger steht immer noch da – und das mit einen Lächeln. Er ist kampfbereit. Warum? Er denkt anders als der „Normale“. In seiner Welt kann er nur gewinnen.

 

Also, wie gewinnt Einer gegen Zehntausend und das in jedem Fall?

Die Antwort ist: durch seine Gedanken. Er denkt sich, wenn er angreift, tötet er entweder jeden Einzelnen und gewinnt die Schlacht, oder er wird in der Schlacht getötet und kommt nach Walhalla. An den Ort, wo alle gefallenen Helden mit Odin jede Nacht feiern.

Damit ist es klar. Er kann nur gewinnen. Entweder er besiegt alle und wird zu einer lebenden Legende, oder er wird zu einer Legende, weil er sich Tausenden in den Weg stellte und jetzt in Walhalla ist.

Wenn man beide Gedankenwege auf Probleme in die heutige Zeit überträgt, ist das ein wertvoller Gedanke.

 

Der „Normale“ wird vor seinen Problemen wegrennen und niemals dem Status des „Normalen“ entkommen.

Derjenige, der trotz der scheinbar unbesiegbaren Überzahl an Problemen dennoch sein Schwert in die Hand nimmt und ihnen entgegen rennt, wird sie lösen können. Eines nach dem Anderen.

Der Mutige, der sich den zehntausend Problemen in den Weg stellt, mit einem Lächeln im Gesicht und dem Sieg im Kopf, der hat die Schlacht bereits gewonnen.

Er wird einer derjenigen sein, über die wir heute noch reden, weil sie etwas geschafft haben, wovon der „Normale“ nur träumen kann, da er immer noch dabei ist, vor den Zehntausend weg zu rennen.

 

Als das Video vorbei war, bin ich mir wieder im Klaren darüber gewesen, wie ich über Probleme denken will und werde. Meine Laune hat sich schlagartig verbessert. Von 0 auf 100 in einer Sekunde.

Ich wusste, was auch immer passieren wird, ich werde am Ende der Gewinner sein. Eine super wichtige Nachricht für alle, die etwas gewinnen wollen, und die sich nicht von schlechten Gefühlen oder negativen Gedanken unterkriegen lassen wollen.

 

Finde deinen inneren Wikinger!

Dein Konstantin