Stadtpanorama

Auf welcher Stufe stehst du?

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Bedürfnisse, NEIN sagen, Prioritäten

Ich hoffe du hattest schon die Gelegenheit in dein E-Book “Mit 7 Tipps Erfolgreich NEIN Sagen” zu schauen.

Im Buch habe ich geschrieben, dass dein “Nein” vor allem dann Kraft, Überzeugung und den größten Nutzen für dich hat, wenn es ein “Ja” zu dir bedeutet.

Wenn es dir Freiräume schafft, deine Zeit mit deinen Liebsten, deinem Hobby, Herzensprojekt und auch dir selbst zu verbringen, wenn es dir erlaubt notwendige Grenzen zu ziehen, die dich beschützen.
Vielleicht weißt du ja auch direkt, wie du etwas freie Zeit und Energie für dich nutzen würdest! Die Freude die bei dem Gedanken in dir aufkommt, ist der beste Anstoß bestehende und auch zukünftige Anfragen an deine Lebenszeit kritisch zu bewerten.

 

Was musst du aufgeben, wenn du Ja sagst – und natürlich auch, was gewinnst du?

Wenn du nicht direkt eine Idee hast – wenn du vielleicht auch zu den Leuten gehörst, die viel arbeiten „weil sie sonst nichts zu tun haben“, nimm dir die Zeit, dir erst einmal über deine Bedürfnisse und deine Prioritäten bewusst zu werden.

Denn all unsere Handlungen haben die Erfüllung eines oder mehrerer (un)bewusster Bedürfnisse zum Ziel.
Zu wissen was du wirklich willst, hilft dir nicht nur “Nein” zu sagen, es hilft dir dabei, in jeder Situation bewusster, eindeutiger und wertschätzender zu kommunizieren.

Unsere Bedürfnisse sind vielfältig. Zur Anschauung möchte ich dir Abraham Maslows Bedürfnispyramide zeigen. Vielleicht hast du sie sogar schon mal gesehen.

Erweiterte Bedürfnispyramide nach Maslow

 

Stelle sie dir einmal vor wie ein Haus mit vielen Etagen – du kannst in jedem Stockwerk wohnen, sogar nach und nach bis ins Penthouse ziehen, wo die Aussicht einfach grandios ist. Doch wenn das Fundament wackelt, oder ständig Wasser in den Keller fließt, kannst du die oberen Stockwerke viel zu selten, oder nicht voll und ganz genießen, weil dich die Reparaturen so viel Zeit und Kraft kosten. Weil deine Beine irgendwann zu schwer sind, um immer wieder die Treppe vom Keller ins Penthouse hochzusteigen – und du dir die Mühe einfach nicht mehr machen willst.

 

Die Stufen 1-3 sind für unsere Balance, unser Fundament am wichtigsten, ist hier ein Riss, wirkt er sich unter Umständen verheerend auf unser Leben aus. Stufen 4 & 5 sind Sahnehäubchen (kalorienfrei) und 6 & 7 die süße Kirsche obenauf. Hier will jeder unterschiedlich weit gehen, unterschiedlich hoch bauen.

 

Auf welcher Stufe stehst du? Welches Stockwerk ist vielleicht noch lückenhaft oder wackelig?

Woran liegt das? Was würde dir dabei helfen, Mängel auszugleichen, oder in die nächste Etage zu ziehen?

 

 

 

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E-Book ebook Mit 7 Tipps Erfolgreich Nein Sagen von Kerstin Dagmar Richter. FRIEDENS RICHTER

 

 

 

Eine gute Beziehung, zum Beispiel, erkennst du auch daran, dass man sich gegenseitig in der Erfüllung seiner Bedürfnisse unterstützt – hinter jedem aggressiven Verhalten, steckt ein unerfülltes Bedürfnis.

Jeder Einzelne ist gefragt, für die Erfüllung seiner Bedürfnisse selbst zu sorgen, klare Grenzen zu setzen und zu kommunizieren. Wie ein schützender Zaun um dein Bedürfnishaus.

Dabei hilft dir das „Nein“.

Ist das nicht purer Egoismus? Nein! Dieser Zaun von dem ich rede, ist keine Mauer, kein eiserner Vorhang – und er kann sehr liebevoll gestaltet sein. Wenn dein Umfeld lernt deine Grenzen zu akzeptieren, muss er nicht einmal hoch sein – und eine Tür hat er auch, damit du von innen öffnen kannst. Alles was innerhalb dieses Zaunes ist, gehört (zu) dir, die Pflege von Haus und Garten ist deine Verantwortung – über alle Früchte, die du erntest, entscheidest DU.

 

Die Sicherheit, die dir deine Grenzen geben, werden dich im Gegenzug mutiger und selbstbewusster machen, und dir helfen auf andere Menschen zu zugehen, anstatt dich „einzumauern“.

 

Wenn du einmal erkannt hast, dass es wichtig für dich wäre mehr Grenzen zu setzen, kann es trotzdem manchmal sein, dass dir Dinge aus deiner Vergangenheit im Wege stehen.

  • Schuldgefühle
  • Schlechte Vorbilder
  • Angst, andere Menschen zu verlieren, zu kränken, einzuschränken
  • Gefühle von Machtlosigkeit
  • Grenzen für lieblos halten
  • Grenzüberschreitungen in der Kindheit
  • Selbst keine Grenzen akzeptieren können

 

Dieses Zitat kann dir dann vielleicht weiterhelfen:

„Du stehst unter keiner Verpflichtung dieselbe Person zu sein, die du vor fünf Minuten warst. Du hast das Recht zu wachsen.

Keine Entschuldigungen.“

 

Das soll genug Anstoß für heute sein.

Wenn du Feedback oder Fragen für uns hast, hinterlasse einen Kommentar!

 

Deine Kerstin D. Richter